An dieser Stelle, liebe Leserinnen und Leser im Forum, sollte Ihnen die Stellungnahme des CDU-Stadtverbandes nicht vorenthalten werden, Sie können sie im Original nachlesen unter:
http://www.cduquerfurt.de
Hier eine Kopie des Textes:
Bürgermeisterwahl 2008 in Querfurt und seinen Ortsteilen
Die Bürgermeisterwahl ist Geschichte. Trotzdem ist sie einer Nachbetrachtung wert.
Die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes hatte ohne Gegenstimmen Herrn Dr. Egon Hohenberger zum Kandidaten der CDU gewählt. Das war eine mutige und wie das Wahlergebnis beweist, eine richtige Entscheidung.
Sie wurde nicht überall mit Wohlwollen aufgenommen, erst recht nicht beim Amtsinhaber Herrn Peter Kunert. Aber durch die Kandidatur von Dr. Hohenberger verdiente das Ereignis am 24. Februar überhaupt erst die Bezeichnung Wahl und war nicht nur eine Bestätigung des Amtsinhabers, wie wir es von früher kennen. Allein die Tatsache einen Gegenkandidaten zu haben, hat offensichtlich sein selbstherrliches Ego stark beeinträchtigt. Statt angesichts seines Wahlsieges staatsmännisches Verhalten zu zeigen, bezichtigt Herr Kunert in einer Anzeige im „Heimat-Journal“ (29.02.2008) die CDU eines “unsachlichen, unter die Gürtellinie gezielten Wahlkampfes“ und verfällt damit in eine Ausdrucksweise, die wir schon von einem Offenen Brief des Großkaliber Schützenvereins Querfurt e.V. (Heimat-Journal vom 15.02.2008) her kennen. In einem Wahlkampf werden nun einmal Argumente ausgetauscht. Dabei hat der CDU-Stadtverband gerade auf Sachlichkeit großen Wert gelegt.
22 % Wählerstimmen „aus dem Stand“ für Dr. Hohenberger können sich sehen lassen und sind ein Beweis dafür, dass die Herrschaft von Herrn Kunert keinesfalls unumstritten ist. Statt der angestrebten 100 % musste er herbe Stimmenverluste hinnehmen. Er muss sich sagen lassen, dass jeder fünfte, ja fast jeder vierte Querfurter der zur Wahl gegangen ist, mit seiner Amtsführung nicht einverstanden ist und eben nicht für „Weiter so“ gestimmt hat. Sie wollten Veränderungen im Rathaus. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es ein Neueinsteiger, wie Dr. Hohenberger, immer schwerer hat, seine Botschaften den Wählern nahe zu bringen.
Der Amtsinhaber konnte auf angebliche Erfolge verweisen, die aber beim genaueren Hinterfragen gar nicht seine Erfolge sind, wie z.B. der Bau der Umgehungsstraße, Ausbau des Krankenhauses oder Erhalt des Gymnasiums. Das haben CDU-Politiker aller Ebenen bewirkt. In 17 Jahren Amtszeit konnte Herr Kunert ein Netzwerk von Abhängigkeiten flechten und durch Geschick sich die Huldigung von Vereinen und Verbänden sichern. Ein wirksames Instrument dazu ist auch der „Stadtanzeiger“, der im Volksmund als das Bilderbuch des Bürgermeisters belächelt wird.
Die CDU hat bewiesen, dass sie nicht zu Unrecht die stärkste Fraktion im Stadtrat stellt. Das Wahlergebnis ist uns Ermunterung, den Bürgern stärker als bisher CDU-Politik nahe zu bringen. Der CDU-Stadtverband dankt allen Wählern, die unserem Kandidaten ihre Stimme gegeben haben, recht herzlich. Sie sollen auch zukünftig nicht enttäuscht werden
